Die Idee des mündigen Bürgers

Synergetik Therapeuten sind keine Heiler. Sie geben Hilfe zur Selbsthilfe. Dies steht im Gegensatz zu den Gesundheitsberufen und den Ärzten. Synergetik Therapeuten sind immer auf der Seite ihrer Klienten und sie teilen dem Klienten ganz klar mit, das sie ihn nicht heilen können, sondern er sich selbst heilen muss oder sollte. Synergetik Therapeuten füllen eine Lücke, denn sie betreiben im besten Sinne des Wortes "Seelsorge". Ein sehr entscheidender Aspekt bei jeder Heilung, dafür gab es noch keinen eigenständigen Beruf. Die Seelsorge der Kirchen war missionarisch, zielorientiert, auf ein bestimmtes Weltbild fixiert, die Dienstleistung des Synergetik Therapeuten ist eine vollkommen andere: Er gibt Hilfestellung bei der Selbsterkenntnis oder Selbsterfahrung in der eigenen Innenwelt. Dies wirkt Handlungskompetenzsteigernd und verbessert das Selbstbewusstsein durch Selbsterfahrung. Resilienz ist das Ergebnis einer eigenen Selbst-heilungsleistung, daher ist die Rückfallquote sehr gering und Symptome verschwinden von selbst. Die Basis ist das Selbstorganisationsprinzip der wissenschaftlichen Synergetik des Begründers Prof. Dr. Herman Haken.
- Siehe auch www.synergetik.net www.neue.medizin.net oder auch www.seelsorge.biz
Wir empfehlen immer die Begleitung eines Arztes des Vertrauens, sehen aber auch, das viele Ärzte eine andere Motivationsrichtung haben.

"Viele Leute verstehen nicht, dass die Kosten-Nutzen-Rechnung des Arztes in der Regel eine andere ist als die des Patienten. Der Arzt muss sich absichern, auch gegen den Patienten, weil dieser ihn vielleicht verklagen würde, wenn er eine vorhandene Krankheit nicht diagnostiziert. Deswegen wollen viele Ärzte möglichst alle Tests am Patienten auch zur eigenen Absicherung durchführen. Das ist jetzt keine Arztschelte. Aber als mündiger Bürger muss man wissen, dass es immer Interessenkonflikte gibt, in deren Verlauf Informationen unterschiedlich dargestellt werden."
Gerd Gigerenzer, Professor für Kognitions- u. Risikoforschung
Direktor des Max-Plank-Instituts für Bildungsforschung, Berlin
Vor 7 Jahren war die öffentliche Diskussion um die "Neue Medizin" des Dr. Hamers auf seinem Höhepunkt.
Ärztekammerpräsident Ellis Huber in N3 (1995):

"Ich steh' ja wirklich nicht im Verdacht ein Apostel der Schulmedizin zu sein, ... H. Hamer, sie verknüpfen unterschiedliche Dinge in einem wirren Geflecht, was sie haben, ist ein Wahngebäude, sie sind verrückt und sie müßten psychatrisch behandelt werden."

Dr. Hamer antwortete: "H. Huber, Sie hatten vor 3 Jahren die Gelegenheit, die Neue Medizin als Ärztekammerpräsident ganz exakt zu untersuchen. Sie haben versagt, Sie haben das nicht gemacht, obwohl Sie das hätten machen können. Sie hätten doch 150 Professoren holen können und wir hätten gemeinsam die Sache untersuchen können. Die Universität Tübingen soll seit 14 Jahren untersuchen, es ist ein vom Gericht angeordnetes Habilitationsver-fahren (es gibt ein Verfassungsgerichtsurteil, daß das eine Universität tun muß) sie untersucht nicht...“

In der Neuen Medizin wurde herausgefunden, das Krankheiten von Konflikten herrühren - das bestehende Gesundheitssystem hat diesen Ansatz bis heute nicht integrieren können, sodaß die kranken Menschen mit ihren Konflikten alleine gelassen werden. Die Uni Prag bestätigte Dr. Hamer vor 4 Jahren - die Neue Medizin steht kurz vor dem Durchbruch. Das Gesundheitssystem ist noch immer auf Symptombekämpfung fixiert, die Bevölkerung ist aber schon teilweise weiter.

Dieser Bedarfsdruck fördert die Marktnische Anleitung zur Selbstheilung. Synergetik-Therapeuten sind Experten darin und von daher haben sie eine sehr hohe Daseinsberechtigung und eine sehr positive Wirkung auf die Volksgesundheit. Ob die Schulmedizin nicht eines Tages wg. unterlassene Hilfeleistung angeklagt wird, steht noch in Frage.

„Verstehen Sie mich nicht falsch. Es geht nicht darum, anderen Leuten vorzuschreiben, ob sie besser Auto fahren oder aber ein Flugzeug nehmen sollen, oder Frauen zu ermahnen „Gehen Sie zur Mammografie!“ oder das Gegenteil zu predigen. Die Idee des mündigen Bürgers ist nicht, dass er heute auf die eine und morgen auf die gegenteilige Botschaft hört. Ein mündiger Bürger ist jemand, der lernt, sich selbst zu informieren. Und dann aufgrund seiner Werte eine vernünftige Entscheidung trifft. Informationen und Wissen ist aber nur der halbe Weg - man braucht auch den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Gerd Gigerenzer
Synergetik Therapeuten arbeiten mit mündigen Bürgern, die selbst entscheiden wollen, wie ihre Heilung verläuft und die daher wissen, dass Synergetik Therapeuten nicht heilen. Die anderen kommen erst garnicht. Eine Zusammenarbeit mit Ärzten - die ganzheitlich Denken - ist für den Klienten ideal. Wir trainieren Hand-lungskompetenz und Selbstentscheidung - Selbsterfahrung in der Innenwelt ist die Zukunft! B. Joschko Juni 02

 

"Vertraut doch den Bürgern!!

 

Richard Herzinger, geboren 1955 in Frankfurt a. M., lebt heute in Berlin und hat sich vor allem als Verteidiger des Liberalismus profiliert. Er ist Autor bei der "Zeit", beim "Tagesspiegel" und der "Neuen Züricher Zeitung". Sein Buch "'Die Tyrannei des Gemeinsinns" erschien 1997.

In der Ausgabe 47/2001 der Zeitschrift Focus äußert sich Herzinger kritisch der Einstellung zur Freiheit der Deutschen. Die Angst vor der Freiheit sei eine große Reformbremse in Deuschland. Auf die Frage des Focus-Reporters Stephan Sattlers "Wenn aber die Menschen davor (gemeint ist eine offene Gesellschaft mit freier Lebensgestaltung) Angst haben?" anwortet Herzinger: "Haben die Deutschen wirklich so viel Angst? Reden ihnen das nicht die Intellektuellen von rechts und links ein, die ihr Monopol als Daseinsdeuter bedroht sehen? Und weigern sich Politiker nicht, den Staat als Versorgungs- und Beglückungsinstrument aus der Hand zu geben? Die Bürger werden doch mit ihren Problemen besser fertig, wenn sie nicht bevormundet werden. Das gilt etwa für den Umgang mit Einwanderern. Statt zwanghaft Integration zu fordern, sollte man mehr der Selbstregulation vertrauen. Nein, die Angst vor der Freiheit ist heute die große Reformbremse."